Sonntag, 4. April 2010

LA - vier Mädels auf Reisen




Wir mit unsren 2.50 Dollar Hüten. Deena in der Mitte (ohne Hut) war die amerikanische Gastgeberin



überarbeitete Au pairs :)


.....kein Kommentar...

"smile"



In den Universal studios


Erste Erfahrungen auf dem roten Teppich


Ein Möchtegern Michael Jackson in Hollywood


Leider hatten wir keine Zeit mehr das echte Hollywoodzeichen anzugucken darum hier unser fake foto vor dem gestellten Hollywoodzeichen in dem Park










Das Beweisfoto : Wir waren im Wasser









Freitag abend haben haben uns meine Gasteltern zur Zugstation gebracht damit wir von dort mit dem Zug zum Flughafen fahren könnten.
Gerade als sie uns abgesetzt haben und das Auto in der Ferne verschwand bemerkte Katharina , dass sie ihre Tasche samt Geldbeutel und Ausweis im Auto vergessen hatte. Glücklicherweise hatte ich, der absolute Anti-handy-mit-mir-rumtrager mein Handy dabei und konnte meine Gasteltern erreichen, die dann wieder zurückgefahren sind.
….Um es noch mal zu betonen, es war Katharinas Tasche – ausnahmsweise hatte ich nichts damit zu tun :)
Mit unsern 2.50 Dollar Strohhüten ging dann die Reise weiter.
Im Flugzeug hat sich dann ein 9 jähriges Mädchen neben uns gesetzt und hat die ganze Zeit nur geweint, weil sie alleine fliegen musste, da ihre Eltern geschieden waren und ihr Vater in LA wohnt. Jasmina und ich haben dann unsere Supernanny Kenntnisse angewendet und ungelogen 2 Stunden „Schere , Stein, Papier“ und sämtliche andre Ratespiele gespielt…
Jaja, Au pair ist wohl doch ein 24 Stundenjob :)
Dann kam die Stewardess und da es sich nur um einen Innlandsflug handelte bekam jeder nur etwas zu trinken…JEDER bis auf Jasmina und Lena, die mit ihren Supernanny Fähigkeiten so überzeugt haben sodass wir als „Belohnung“ einen ganze Picknick Korb mit Keksen, Chips, Käse…bekommen haben :)
Wir sind in Ontario gelandet und wurden von Deena (Jasminas amerikanischer Freundin ) abgeholt. Sie hat uns dann sofort zu einem Burgerplace geführt, den es nur in California gibt. Dort haben wir uns dann erst einmal gestärkt (sogar Katharina hat ihre Suppendiät für unser LA wochenende unterbrochen :)
Samstag morgen gings dann früh los zu den Filmstudios…
Gerade als wir das Zeichen „universal filmstudios“ gesehen haben, fiel Jasmina ein, dass sie ihr Ticket nicht dabei hatte (Ich bin so froh, dass andere auch so schusselig sind). Haben es jedoch dann doch glücklicher weise geschafft und haben einen super sonnigen Tag in den Filmstudios verbracht.
Während der Studiotour wurde uns vor Augen geführt, wie die ganzen Filme gedreht wurden bzw. wie sie große Wasserfluten oder Haiattacken inszinieren. Als wir diesen unechten Hai und die inszinierte Flut sahen, dachten wir echt, wir würden in Zukunft keinen Film mehr angucken können, da wir uns total verarscht vorkamen.
Schon am zweiten Tag habe ich festgestellt, dass ich ein absoluter LA Fan bin und wir haben uns zwischen durch echt gefragt: WAS MACHEN WIR EIGENTICH IN SEATTLE??

Abends hat uns Deena wieder abgeholt und hat uns in eine Huukabar (=Sishabar) in Glendorra (ihr Wohnort) mitgenommen. Dort haben wir dann ihre Freunde kennen gelernt.
Am Sonntag gings dann nach Hollywood zum Walk of fame. Leider mussten wir mit erschrecken feststellen dass wir von den ersten 100 Sternchen keinen einzigen Prominenten kannten (war wohl nicht unsere Generation).
Danach gings zum Venice Beach, der anscheinend nicht zu den schönsten Stränden zählt aber man ihn unbedingt gesehen haben muss aufgrund der interessanten Leute, die ihr im weiteren Verlauf noch besser kennenlernen werdet :)
Leider waren wir an diesem Tag nicht die Einzigen die auf die glorreiche Idee kamen einen strandtag zu machen und so haben wir ungelogen 2 Stunden (und ihr wisst ich neige gerne zu Übertreibungen aber dieses Mal stimmt es ) lang nach einem Parkplatz gesucht. Sogar die Parkplätze für 20 Dollar waren voll, sodass uns nichts andres übrig blieb als nach Santa Monica zu fahren und von dem Strand zum Venice Beach zu laufen.
Nicht nur auf Grund der verrückten Leute wussten wir schließlich dass wir am Venice Beach angekommen waren. Der Geruch von warmer Meeresluft und Sonnencreme hat sich nun ncoh mit einem anderen sehr intensiven Geruch vermischt (Ihr müsst wissen , dass dort jeder zweite Gras geraucht hat, was wohl auch typisch für diesen Strand sein soll).
Nun zu den interessanten Leuten: zum einen gab es den Scherbenmann, der vor versammeltem Publikum auf einen Haufen Scherben gesprungen ist. Dann gab es die zwei Darsteller, die die Leute mit ihrem musikalischen Talent überzeugen wollten. (Macht euch euer eigenes Bild davon).
Dann gab es den Tangamann, der die ganze Zeit an der Wand gepost hat, wir wissen bis heute nicht was genau er uns eigentlich damit sagen/zeigen wollte.
Da ich das ganze Wochennede meinen Mund mal wieder zu weit aufgerissen habe und geprahlt habe, dass ich nicht aus California rausgehe ohne einmal im Wasser gewesen zu sein, musste ich es nun in die Tat umsetzen. Glücklicherweise konnte ich auch Nina und Deena davon überzeugen(während es Jasmina und Katharina – ja, ihr zwei Schisser) zu kalt war…
Aus ähm physischen und psychischen Gründen darf ich leider keine Nahbikini Fotos reinstellen..
Am Abend haben wir nicht mehr viel gemacht da wir alle tot müde waren und eigentlich fit sein wollten für den nächsten Tag. Der Strand „New port“ stand auf dem Plan. Es hieß Abfahrt sei um 9.30 und ich muss uns Mädles ein großes Lob aussprechen, wir haben es auch geschafft pünktlich fertig zu sein (4 Mädchen – 1 Bad, dieser Tatsache gebührt Respekt)…jedoch sollte es nicht so sein. Wir hatten den Eindruck dass Deena irgendwie schon von uns deutschen Weibern genervt war und war schon anfangs unmotiviert und wollte erst noch mit ihrem Boyfriend Mittag essen.
Wir haben uns angepasst und sind dann noch mit (Hamburger der Zweite) und gerade als wir dann zum Strand los fahren wollten, hat sie einen Steinmülleimer gerammt und hat somit einen rießen Kratzer in das Auto ihrer Mutter gefahren (wer die ganzen To-do listen der Mutter im Haus gesehen hat, der weiß mit ihr ist nicht zu spaßen)

Auf halben Weg (wir waren schon fast da) hat Madame dann beschossen sie ist nicht mehr in der Laune für Strand sie will jetzt einfach in Glendorra rumhängen…Unseren schönen freien Tag haben wir also mit Autofahren, Essen, autofahren, Essen, verbracht. Obwohl wir versucht haben uns von diesem Tag nicht die Laune zu verderben , war dann letzen Endes die Stimmung auf dem Nullpunkt angelangt.

Um 5 ging dann unser Flieger heim und unsere Strohhüte konnten wir gleich wieder einpacken, da es in Seattle mal wieder geregnet hat. Im oment habe ich nun etwas Fernweh und sehne mich nach der Sonne und dem Stand..Schade ,dass sie mich in Hollywood nicht gesichtet haben :)


interessante Leute am Venice Beach

Die inszenierte flut


NEIN am Venice Beach kann man kein "Whale watching" machen...es handelt sich um uns Mädels :)

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